Die Qual der Wahl bei den Massageangeboten

Wir erklären Ihnen die Unterschiede.

Die Qual der Wahl bei den verschiedenen Massageangeboten

Die Massage im weitesten Sinne ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. (Franz Kirchberg) Ihren Ursprung hatte die Massage wahrscheinlich im Ostafrika, Persien, Ägypten und China. In chinesischen Schriften ist die Massage erstmals 2.600 v. Chr. erwähnt worden. Über Hippokrates kam die Massageschule später auch nach Europa.

Im 16. Jahrhundert entwickelten die Ärzte Paracelsus (1493-1541) und Ambroise Parè (1510-1590) die Massage auch als Anwendungsmöglichkeit in der Rehabilitationstherapie weiter.

Heute werden eine Vielzahl an Massagemöglichkeiten angeboten. Man unterscheidet hierbei zwei Formen der Massage.

Die medizinische Massage darf nur von staatlich anerkannten Masseuren durchgeführt werden. Sie verfügen im Allgemeinen über eine Ausbildung als medizinische Bademeister, Krankengymnasten oder Physiotherapeuten. Eine medizinische Massage wird ärztlich angeordnet und dient überwiegend der Rehabilitation nach einer Erkrankung.

Die Gesundheits-/ Wellnessmassage bedarf ebenfalls einer entsprechenden Ausbildung beispielsweise als Massagetherapeut um die Massage verantwortungsbewusst und ohne Schaden für den Kunden durchführen zu können. Es dürfen keine Krankheiten behandelt und auch keine Heilversprechen oder Diagnosen abgegeben werden.

Bei allen Massageformen werden durch verschiedene Techniken wie Klopfen, Kneten, Walken, der Reibung oder der Streichung die verschiedenen Muskeln gelockert und Verspannungen gelöst. Zur Unterstützung der Massage werden dabei häufig Öle oder Lotionen eingesetzt. Alltagsbeschwerden wie Kopfschmerzen, Muskelverhärtungen aber auch Rückenschmerzen können mit einer Massage meist gelindert werden.

Ob Wellnessmassage, Thaimassage oder Entspannungsmassage. Sie alle richten sich ausschließlich an Menschen, die präventiv etwas für ihre Gesundheit tun möchten.  Der Kunde kann dabei aus einem großen Angebot wählen. Ob 30 minütige Teilkörpermassagen (Gesicht, Füße, oder auch Rücken/Nacken) oder doch lieber eine 60 minütige Ganzkörpermassage.

Welche Massage für den Einzelnen „die richtige“ ist, muss dabei jeder selbst ausprobieren.