Psychiater, Psychologischer Psychotherapeut, Psychologischer Berater – Was ist hier der Unterschied?

Der Psychiater ist der Facharzt für die Behandlung seelischer Erkrankungen. Er hat also nach dem Medizinstudium noch einige Jahre Weiterbildung in der Psychiatrie und Psychotherapie sowie eine Facharztprüfung absolviert. Er kann in bestimmten Krankheitsfällen auch Medikamente (Psychopharmaka) verschreiben.

Psychologische Psychotherapeuten sind Psychologen, die nach dem Universitätsabschluss noch eine mehrjährige Ausbildung in einem oder mehreren zugelassenen psychotherapeutischen Verfahren absolviert haben. Sie sind staatlich approbiert und können ihre psychotherapeutischen Leistungen über alle Krankenkassen abrechnen. Psychologische Psychotherapeuten sind für alle Erkrankungen zuständig, die durch psychotherapeutische Gespräche und Übungen behandelt werden können, wie z.B. Zwänge, depressive Verstimmungen, Sucht oder Komplexe. Häufig arbeiten sie mit Ärzten zusammen.

Der Psychologische Berater unterstützt den Ratsuchenden in persönlichen Gesprächen mit dem Ziel, ein oder mehrere Probleme zu lösen. Die Beratung erstreckt sich auf bestimmte Arbeitsfelder wie z.B. Eheberatung, Drogen-/Suchtberatung, Erziehungsberatung, aber auch für eher individuelle persönliche Fragestellungen wie Lebensberatung, Berufliche Orientierung, Coaching, Seelsorge. Der Psychologische Berater darf keine psychischen Störungen mit Krankheitswert behandeln. Daher werden die Kosten auch nicht von den Krankenkassen übernommen.

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