Beratung für Angehörige Suchtkranker

Unser Beratungsangebot für Angehörige Suchtkranker hilft Ihnen die Belastungen und Herausforderungen zu meistern, die durch die Erkrankung eines nahestehenden Menschen entstehen. Sprechen Sie uns an. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungen für Ihre individuelle Situation.

Was beinhaltet das Angebot?

  • Informationen zu verschiedenen Fragestellungen:
    • Woran erkenne ich, ob wirklich eine Suchterkrankung vorliegt?
    • Was ist eine Co-Abhängigkeit?
    • Wo bekommt der Betroffene Hilfe?
    • Was tue ich, wenn sich der Betroffene nicht helfen lassen möchte?
  • Ein geschützter Raum, in dem Angehörige mit einer vertrauensvollen Person über ihre Sorgen und Ängste in Ruhe sprechen können.
  • Klärung der Fragestellung, welche Ziele der Angehörige im Umgang mit dem Suchterkrankten hat und Erarbeitung der verschiedenen Lösungsansätze.
  • Stärkung des Selbstwertgefühls, Rückbesinnung auf Ihr eigenes Leben und Wohlergehen.
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu den verschiedenen beratenden und therapeutischen Einrichtungen sowie zu Selbsthilfegruppen.

An wen richtet sich das Angebot?

  • Das Angebot richtet sich an alle Menschen im Umfeld von Suchtkranken:
    • (Ehe-)Partner
    • Familienangehörige
    • Freunde
    • Kollegen

Suchterkrankungen und die Folgen für Betroffene und Angehörige

Die Grenzen zwischen gefährlichem Konsum (oder Verhalten) und Abhängigkeit sind fließend. Erst spät nimmt das Umfeld des Betroffenen wahr, dass hier mehr als nur ein übermäßiger Konsum vorliegt. Dabei führt nicht nur der sorglose Umgang mit Alkohol langfristig in eine Abhängigkeit, sondern auch andere Suchtmittel wie Medikamente, Amphetamine oder Drogen gewinnen zunehmend an Bedeutung in unserem Alltag. Darüber hinaus droht die Gefahr anderer Suchterkrankungen wie Spielsucht, Arbeitssucht, Mediensucht, Kaufsucht u.v.a.m.

Allen gemeinsam sind die Veränderungen, die sich beim Suchterkrankten häufig einstellen. Verschiedene gesundheitliche Probleme (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Konzentrations-störungen, Schädigung der inneren Organe), Entzugssymptome (z.B. Schwitzen, Frieren, Zittern, Gliederschmerzen, erhöhte Reizbarkeit und Aggressionsverhalten, Halluzinationen, Schlafstörungen usw.) aber auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Zwangsstörungen können eine Folge des Langzeitkonsums werden.

Der Betroffene selbst gesteht sich diese Veränderungen meist nicht ein. Entsprechend gering ist seine Bereitschaft, das Problem zu erkennen und sich Hilfe zu holen. Angehörige sind häufig unsicher, wie sie sich am besten verhalten sollen. Denn neben den persönlichen Veränderungen der suchterkrankten Person gibt es weitere Probleme, die sich durch die Sucht einstellen können. Häufig droht ein Arbeitsplatzverlust für den Suchtkranken, es gibt finanzielle Sorgen, das soziale Umfeld zieht sich zurück und anderes mehr.

Beratung und Unterstützung für Angehörige

Angehörige von Suchterkrankten benötigen Rat und Hilfe um mit den Belastungen zurecht zu kommen. Die Familie kann diese Hilfestellung meist nicht geben. Scham- und Schuldgefühle halten den Angehörigen jedoch häufig davon ab, sich diese Hilfe zu suchen. Genau hier setzt unser Beratungsangebot an: Wir stellen Sie und Ihre individuelle Situation in den Mittelpunkt und finden gemeinsam Lösungen.

Sabine KurzeiaFrau Sabine Kurzeia ist ausgebildete Psychologische Beraterin und Suchtberaterin und steht Ihnen gerne auch kurzfristig für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Alle Gespräche unterliegen selbstverständlich der absoluten Geheimhaltung.

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