Suchtberatung: Wege aus der Sucht

Suchterkrankungen belasten nicht nur die Betroffenen, sondern auch die ihnen nahestehenden Menschen, insbesondere die Familie. Beratungsgespräche für Angehörige sind eine wichtige Hilfestellung zur Entlastung im Umgang mit den Suchterkrankten.

Der Weg vom Missbrauch in die Sucht ist schleichend. Erst spät erkennt man die Gefahren.

Jährlich sterben in Deutschland mindestens 110.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums, weitere 40.000 Menschen sterben an den Folgen schädlichen Alkoholkonsums und etwa 1.300 Todesfälle im Jahr geschehen in Folge illegalen Drogenmissbrauchs (Quelle: www.bzga.de, Stand Oktober 2016).

Etwa 10 Millionen Angehörige (Lebenspartner, Kinder) leben mit substanzabhängigen Personen zusammen (Quelle: http://esa-survey.de, Kurzbericht 2016). Es handelt sich dabei um Substanzen wie Alkohol, Nikotin, Cannabis, Kokain, Amphetamine oder Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Ebenso sind auch die sogenannten stoffungebundenen Süchte wie beispielsweise Spielsucht, Internetsucht aber auch Essstörungen eine zunehmende Gefährdung für den Einzelnen.

Das bedeutet für die Angehörigen häufig große Einschnitte auch in ihrem eigenen Lebensumfeld (Verlust sozialer Bindungen, finanzielle Probleme, familiäre Belastung, Zukunftsängste u.v.m).

Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, ist die frühzeitige Inanspruchnahme von Beratungsangeboten eine wichtige Hilfe. Unser Beratungsangebot richtet sich daher schwerpunktmäßig an Angehörige von Suchterkrankten. Selbstverständlich unterliegen wir der absoluten Schweigepflicht.

Was beinhaltet das Angebot?

  • Informationen zur Suchtprävention (Vorbeugen von Suchterkrankungen)
  • Beratung der Angehörigen zum Umgang mit Suchterkrankten
  • Aufklärung zu Suchtverhalten, Suchtverlauf und Suchtbehandlung
  • Unterstützung Suchterkrankter bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft

Weitere Informationen zum Thema Sucht finden Sie auch unter

  • Bundesministerium für Gesundheit – siehe: bmg.bund.de
  • Bundesamt für gesundheitliche Aufklärung – siehe: bzga.de
  • Drogenbeauftragte der Bundesregierung – siehe: drogenbeauftragte.de
  • oder bei den verschiedenen Selbsthilfegruppen – siehe z.B. blaueskreuz.de

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