Entspannungstraining

Lernen Sie die Möglichkeiten der verschiedenen Entspannungstrainings näher kennen. Ob Progressive Muskelentspannung (nach Jacobsen), Atemübungen (Autogenes Training) oder Phantasiereisen. Finden Sie Ihre Lieblingsentspannungsübung, die Sie jederzeit anwenden können. Wann immer Sie es persönlich wollen.

Progressive Muskelentspannung

Der Arzt und Physiologe E. Jacobson (1885-1976)  beobachtete im Rahmen seiner Studien 1928 in Howard (USA), dass die Anspannung der Muskulatur häufig mit Unruhe, Angst und psychischer Spannung einhergeht. Die Wechselwirkungen psychischer Befindlichkeiten und muskulärer Spannung bzw. Entspannung machte er später zur Grundlage seines systematischen Trainings, dessen Grundlage die Kontrastwahrnehmung der an- bzw. entspannter Muskelgruppen ist.

Durch ein gezieltes Anspannen und wieder Lockerlassen von Muskelgruppen (Arme, Gesicht, Rücken, Bauch und Beine) ist es möglich, eine Tiefenentspannung zu erreichen, die Körper und Seele gut tut.

Diese Entspannungsmethode trägt dazu bei, Muskelverspannungen wahrzunehmen und zu normalisieren. Auch andere durch Stress verursachte Beschwerden lassen sich durch diese Entspannungsübungen positiv beeinflussen. Das Zusammenspiel von Muskeltonus und Gedankenwelt stärkt die eigenen Fähigkeiten, zu mehr innerer Ruhe sowie körperlicher und seelischer Ausgeglichenheit zu gelangen.

Atemübungen (Autogenes Training)

Autogenes Training ist eine Entspannungsmethode, die auf Autosuggestion basiert. Der Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz hat sie aus der Hypnose weiterentwickelt . Die Wirksamkeit wurde in vielen Studien nachgewiesen.

Autogenes Training setzt formelhafte Redewendungen ein, die dem Unterbewusstsein helfen, an etwas zu glauben. Diesen Prozess nennt man Autosuggestion.  Mittels dieser Redewendungen gelingt es, dass in einer ruhenden Körperhaltung (liegen oder sitzen) die Muskeln völlig entspannen können und der Körper zur Ruhe kommt.

Autogenes Training kann durch Selbstsuggestion in Stresssituationen zu rascher Entspannung führen. Des Weiteren wird dieses Training bei Nervosität, Schlafstörungen und psychosomatischen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Bluthochdruck angewandt. Es sollte jedoch grundsätzlich vor der Teilnahme an einem Trainingskurs vorher von einem Arzt überprüft werden, dass keine schwerwiegende physische Ursache für die Beschwerden vorliegen.

Phantasiereisen

Phantasiereisen sind angeleitete Entspannungsübungen.  In den Phantasiereisen wird die eigene Vorstellungskraft mit der angeleiteten Geschichte verknüpft. Eigene Erfahrungen, Bilder, Symboliken, Gefühle, Gedanken werden angeregt  und mit  in die Phantasiereise integriert. Der Teilnehmer kommt in Kontakt mit sich selbst. Durch die auftauchenden Bilder, Gefühle, Symboliken etc. können sich möglicherweise auch neue Sichtweisen erschließen. Neue Erkenntnisse einer Situation können erfahren werden. Ein noch nicht abgeschlossenes Thema kann durch die Unterstützung der geführten Phantasiereisen ggf. bearbeitet werden.

Eine sehr wichtige Anwendung der Phantasiereisen ist die dabei herbeigeführte Entspannung. Das Nervensystem und die Muskulatur entspannt sich. Sie werden ruhiger und gelassener. Im Grunde träumen Sie im Wachzustand und genießen einen Ausflug in eine wunderbare Welt des „Ichs“.

Bei einer Phantasiereise werden alle Sinne angesprochen: Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen.

Mit der Integration der Sinne kann der Teilnehmer tiefer in die Geschichte eintauchen.

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